Auf den OMOC.interactive Serven sind 'Greylisting'-Scripte installiert. Sie sind z. Zt. das effektivste Mittel gegen Spam.
Funktionsweise: Fast alle Mailserver versenden normalerweise Mails zweimal, falls der erste Zustellversuch nicht funktioniert hat. Mailserver von Spamversendern dagegen belassen es meistens beim ersten Versuch. Diese, momentan noch aktuelle, Tatsache nutzen die 'Greylisting'-Scripte aus.
Benutzer-Anleitung in Arbeit!!!
Effektiver Spamschutz mit spamdyke
Die Software spamdyke (Homepage) bildet einen Verbindungsfilter, der sich zwischen xinetd und qmail schaltet, ohne dass beide davon etwas mitbekommen. spamdyke reicht SMTP-Befehle an das dahinter liegende qmail-smtp weiter, führt jedoch vorher je nach Konfiguration eine Reihe von nützlichen Tests durch:
-> Greylisting
Domainauswertung: Hier lassen sich alle geblockten Mail-Absender der letzten 24 Stunden und alle jemals passierten Mail-Absender einsehen und geblockte ggf. als 'gute'-Mail-Absender ('Markierte passieren lassen') markieren. Wünschen Sie eine erneute Überprüfung ohne den Eintrag zu löschen, klicken Sie auf 'Markierte neu prüfen'. Mit 'Markierte löschen' können Sie Einträge aus der Liste komplett entfernen. Diese Mailabsender werden dann beim nächsten Eintreffen erneut überprüft.
White/Blacklist: In der Whitelist können IPs oder Domains hinzugefügt werden, welche auf jeden Fall durchgelassen werden
sollen und nicht mehr in der Liste unter 'Domainauswertung' auftauchen sollen. In der Blacklist dagegen welche die auf keinen Fall durchgelassen werden sollen und ebenfalls nicht mehr explizit gelistet werden sollen.
Als Domainadministrator können Sie jedoch lediglich ihre eigene Domain in die Whitelist eintragen, was die Deaktivierung des Filters für Ihre Domain zur Folge hat. Für andere Domains und feste IPs kontaktieren Sie bitte den Support.
Tipp: Weiterhin gibt es spezielle Software, die auf Ihren lokalen Rechner installiert werden kann. Diese überprüft in regelmäßigen Abständen die einkommenden E-Mails und kann diese, falls gewünscht, ebenfalls direkt auf dem Server löschen.
Für Experten: Spam wird größtenteils über ausländische Server versendet. Ihre Kunden versenden aber Mails meistens über einheimische Server. Wenn Sie nun nicht ganz sicher sind, ob ein Eintrag wirklich Spam ist (weil z. B. die Absenderadresse recht glaubwürdig wirkt), können Sie die IP-Adresse überprüfen. Auch wenn sie "gefaked" sein sollte, wird sie mit größer Wahrscheinlichkeit aus keinem deutschen Adressbereich stammen:
http://www.ripe.net/fcgi-bin/whois?form_type=simple&full_query_string=&searchtext=IhreIP
IhreIP bitte durch die entsprechende IP ersetzen (Format 123.123.123.123).
Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an den Support.
Weitere Infos:
Bei dem Open-Source Plesk-Zusatz "Spamdyke" handelt es sich eine
optionale, kostenlose Sonderleistung von OMOC.interactive. Aufgrund erhöhtem
Supportaufwandes für dieses Produkt, wird es von nur sehr wenigen
Providern eingesetzt, obwohl es höchst effektiv ist (inzwischen bietet
es jedoch Plesk selber auch als Modul an). Es filtert bis zu 80-95% des
aufkommenden Spams anhand der Greylisting-Methode (Mails werden nicht
zugestellt wenn der Absender-Server eine Mail nicht innerhalb einer
gewissen Zeit 2x erneut sendet, was Spam-Server nicht tun, aber den
weltweiten Bestimmungen nach RFC für Mailserver entspricht!) und
zusätzlich anhand von Black- und Whitelisten (Mails werden anhand einer
frei editierbaren Liste abgelehnt/angenommen).
Ein Nachteil ist allerdings, das ein kleinen Teil der Mailserver (ca.
2-5%) nicht korrekt nach Vorschrift konfiguriert sind und deren Mails
nicht zugestellt werden. Diese müssen in die Whitelisten manuell
eingetragen werden oder es muss auf Greylisting verzichtet werden und
mit herkömmlichen Spamfiltern gearbeitet werden. Diese arbeiten jedoch
nicht so effektiv und lassen weitaus mehr korrekte Mails nicht durch, da
sie den Inhalt auf Wortkombinationen und Merkmalen von Mails analysieren.
Fazit: Das Problem, dass Spamfilter auch korrekte Mails blocken, lässt
sich nicht verhindern. Ein Programm kann nie so entscheiden wie Sie es
tun würden. Daher gibt es inzwischen Dienstleister, die Firmen anbieten
ihre Mails manuell zu kontrollieren und diese dann zuzustellen. Es wird jedoch sicherlich kostengünstiger sein, wenn ein Mitarbeiter
regelmäßig die Listen kontrolliert.
Ein wiederholen des Mailversand ist nicht möglich und war auch bei der Version auf dem alten Server nicht möglich. Es wird lediglich der Absender auf die Whitelist gesetzt, so dass beim nächsten Zustellversuch die Mail direkt angenommen wird. Sind jedoch bereits 3 Zustellversuche misslungen, ist die aktuelle Mail nicht mehr verfügbar. Das dies teilweise einige Tage nachher noch möglich war liegt daran, dass der 3. Zustellversuch auf z. B. 3 Tage gestellt sein kann (der 1. auf 3 Minuten, der 2. auf z. B. 30Min).

Bitte geben Sie eine Rufnummer an. Optional einen Namen und einen Zeitpunkt für den Rückruf innerhalb der obigen Bürozeiten.
OMOC.interactive auf Facebook
OMOC.interactive nun auch auf Facebook vertreten! http://www.facebook.com/OMOC.interactive
Online-Raumverwaltung nun kostenlos
Die Online-Raumverwaltung kann nun mit der Zugangsart 'Free' kostenlos, aber eingeschränkt genutzt werden. http://www.online-raumverwaltung.de/
10-jähriges Jubiläum
OMOC.interactive wurde am 1.1.2011 10 Jahre alt!
»mehr